Photovoltaik neu gedacht – Hard- und Software

Photovoltaik neu gedacht

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamt-Bruttostromverbrauch der Deutschen hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Im Jahr 2000 betrug er gerade einmal sechs Prozent. 2018 erreichte er rund 38 Prozent und hat damit bereits vorzeitig die von der Bundesregierung gesetzte Zielmarke von 35 Prozent übertroffen.

Nach Wind ist Sonnenenergie der zweitwichtigste Lieferant sauberen Stroms. Ende des Jahres 2018 erzeugten mehr als 1,6 Millionen Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) deutschlandweit rund 45 Gigawatt Leistung.

Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (in Kilowattstunden) im Jahr 2018

Photovoltaik
0
Biomasse (einschl. biogenem Abfall)
0
Wind (Offshore)
0
Wind (Onshore)
0
Wasserkraft
0

Dennoch steht die Solarbranche vor drei großen Herausforderungen:

  • Durch einen stetigen Verfall der Strom-Vergütungssätze ist der Betrieb von PV-Anlagen nicht mehr so rentabel wie noch vor einigen Jahren.
  • Dynamische Entwicklungen in der Energiewende und technische Insellösungen lassen die eingesetzte Technik schnell veralten und sind damit wenig zukunftssicher.
  • Die Inbetriebnahme und Wartung der Solaranlagen vor Ort sind komplex, kosten viel Zeit und Ressourcen.

Seit Jahren beraten Experten daher über digitale, cloudbasierte Technologien bei der Gewinnung von Solarstrom. Sie sind der Schlüssel, um die Erzeugung von Solarstrom künftig nicht nur einfacher, sondern auch wirtschaftlicher zu gestalten.

Digitaler Zwilling für optimales Energiemanagement

ampere.cloud hat ein Energiemanagement aus Datalogger-Hardware (cloud.log) und PV-Monitoring-Software (cloud.vision) entwickelt. Um Kosten zu senken, wurde cloud.log bis auf ein nötiges Minimum verschlankt und wesentliche Funktionen in eine standardisierte Software überführt.

“Die Software ist ein echter digitaler Zwilling der Komponenten einer PV-Anlage, wie sie vor Ort vorliegen.”

Florian Strunck (Gründer von ampere.cloud)

Dies hat gleich mehrere Vorteile:

  • Die verbaute Technik an der Photovoltaik-Anlage wird reduziert. Die verbleibende Hardware ist klein, einfach und günstiger. Damit lassen sich Einsparungen von bis zu 60 Prozent erzielen.
  • Zudem sind sowohl cloud.log als auch cloud.vision typen- und technologieoffen. Das bedeutet, beide Komponenten sind mit anderen Herstellern kompatibel. Diese vollständige Interoperabilität gibt zu 100 Prozent Zukunftssicherheit.
  • Die cloud.log Hardware konfiguriert sich mithilfe des digitalen Zwillings selbst. Die neueste Version der Firmware für cloud.log wird über das Internet per Fernwartung und über die Laufzeitgarantie durch ampere.cloud installiert. Ein Techniker vor Ort ist kaum mehr nötig, dies ermöglicht Ressourcen-Einsparungen von bis zu 75 Prozent.