Das Mieterstrommodell in der Energieversorgung

Energiewende in die Stadt holen – Die Rolle des Mieterstrommodells

Erneuerbare Energien gehören schon heute zu den bedeutendsten Stromquellen Deutschlands. Ihr Ausbau trägt langfristig zur Energiewende bei und fördert eine klimaverträgliche Energieversorgung. Intelligente und effiziente Technologielösungen helfen dabei, die Energiewende zu vollziehen.

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Das Mieterstrommodell kurz erklärt

Photovoltaikanlagen können vielseitig eingesetzt werden. Freiflächen oder Dächer eignen sich dafür optimal. Insbesondere auf den Dächern von Mietshäusern kann der Einsatz von PV-Anlagen sinnvoll sein, denn sie können den Strombedarf der Mieter autark decken und beeinflussen das Nutzungsverhalten der Strombezieher.

Daran knüpft das Mieterstrommodell an. Eine PV-Anlage auf dem Dach erzeugt Strom, der direkt an den Endverbraucher innerhalb desselben Gebäudes weitergeleitet werden kann. Dafür beauftragt der Vermieter oft einen externen Strombetreiber. Überschüssig produzierter Strom wird entweder in das allgemeine Stromnetz eingespeist oder zwischengespeichert. Reicht der über die PV-Anlage produzierte Strom nicht aus, werden die Mieter mit zusätzlichem Strom durch den Strombetreiber versorgt.

Gebäudeeigentümer bei Mieterstromprojekten
  • Kommunal 24%
  • Gewerblich 22%
  • Genossenschaftlich 36%
  • Sonstige (WEG, Privat, Verein) 18%
Die Rolle des Gebäudeeigentümers und damit des Bereitstellers oder Verpächters von Gebäudeflächen für Mieterstromprojekte übernehmen laut der Bestandsaufnahme am häufigsten genossenschaftliche Unternehmen (36 %), gefolgt von kommunalen (24 %) und gewerblichen (22 %). Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG), einzelne Privatpersonen und Vereine weisen einen Anteil von 18 % auf.

Vor allem die Wohnbaugesellschaften tun sich als Unternehmen hervor, in oder auf deren Gebäuden häufiger Mieter-Potentiale von Mieterstrom in Deutschland realisiert wird. Insgesamt ist die Akteurslandschaft jedoch auffällig vielfältig. In den wenigsten Fällen (insgesamt 5 %) sind die Immobilienunternehmen dabei gleichzeitig Besitzer und/oder Betreiber der jeweiligen PV- oder BHKW-Anlage.

Mieterstrom aus PV-Anlagen bietet verschiedene Vorteile für Vermieter und Mieter:

  • Durch das Mieterstrommodell werden Mieter selbst zu Akteuren der Energiewende und profitieren wirtschaftlich davon.
  • Die Wahlfreiheit der Mieter bleibt erhalten, denn jeder Mieter kann frei entscheiden, ob er den Mieterstrom beziehen oder einen eigenen Stromanbieter wählen möchte.
  • PV-Anlagen stellen klimaverträgliche Stromquellen dar und haben eine gute CO2-Bilanz. Dächer statt Freiflächen zu nutzen, wirkt sich ebenfalls positiv auf die Umwelt aus.

Neuer Antrieb für die Energiewende

Das Mieterstrommodell hat das Potenzial, den Ausbau und die Förderung von PV-Anlagen weiter voranzutreiben. Dies kann im Hinblick auf die Energiewende wichtige Impulse setzen und eine ökologisch wertvolle Stromversorgung fördern.

Bisher rechnet sich der Einsatz von PV-Anlagen an Mietshäusern jedoch nicht immer. Es fehlen standardisierte Lösungen für eine effiziente Gestaltung des Mieterstrommodells.

Moderne Quartierslösung mit dem Mieterstrommodell

Intelligente Lösungen für ein effizientes Energiemanagement

ampere.cloud hat eine Technologielösung zur Steuerung und Beobachtung der PV-Anlagen entwickelt. Die Software cloud.vision ist ein digitaler Zwilling der Erzeugungsanlage. Dies ermöglicht die Steuerung aller Komponenten über die Cloud. Über das White-Label-Kundenportal lassen sich für Stromanbieter zusätzliche Touchpoints zum Strombezieher schaffen. Das kann die langfristige Kundenbindung entscheidend stärken.

cloud.log ist die von ampere.cloud entwickelte Hardware. Sie ist ein Datenlogger und Regler zur Erfassung und Verarbeitung von Daten sowie zur Steuerung der PV-Anlage durch Stromversorger, PV-Betreiber, Direktvermarkter und Netzbetreiber. Die Firmware wird regelmäßig durch Fernwartung über die Cloud aktualisiert. Dies garantiert eine effiziente Ressourcenverwaltung und gestaltet die Technologie zukunftssicher.

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