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Berliner Start-Up ampere.cloud geht Partnerschaft mit EnBW ein

Mit einem neuartigen Betriebssystem für Ökoenergieanlagen will das Berliner Start-Up ampere.cloud die Betriebsführung dieser Anlagen so einfach wie nie zuvor machen und die Direktvermarktung von Ökostrom ermöglichen.

Das Start-Up ampere.cloud hat jetzt einen zweiten großen Partner gewonnen. Nach dem Konzern Q Cells ist das Unternehmen eine Partnerschaft mit EnBW eingegangen. Sie eröffnet die Zusammenarbeit bei der Direktvermarktung von Ökostrom. Florian Strunck, Geschäftsführer der ampere.cloud GmbH: „Jetzt können wir unseren Partnern das Komplettpaket für Ihre Anlagen bieten und machen die Betriebsführung so einfach wie nie zuvor.“

Das Geschäftsmodell von ampere.cloud ist ein Betriebssystem für sämtliche Ökoenergieanlagen, das völlig neu sein soll. Die Komplettlösung umfasst Hard- und Software zur Steuerung, zum Leistungsnachweis und zur Kostenminimierung von sämtlichen Erneuerbaren Energieanlagen. Die zentrale Plattform deckt den kompletten Lebenszyklus jeder Anlage ab. Zudem soll es bei Neu- und Bestandsanlagen sofort Kosteneffekte heben. Das Tool, über das sämtliche Prozesse der Ökoanlagen gebündelt werden, funktioniert auch zur Fernwartung von Ökoenergieanlagen oder Speichern.

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Mittlere 6-stellige Summe als Seed-Finanzierung

Dieses Betriebssystem für alle Erneuerbaren kommt bei Investoren an. Das Start-Up ampere.cloud erhielt mitten in der Pandemie eine mittlere 6-stellige Summe als Seed-Finanzierung. Das Unternehmen gewann jetzt eine Handvoll neuer Kunden. Es konnte sein Salesteam ergänzen und seinen Auslandsstandort in Litauen und die Partnerschaften in Südamerika stärken. Mit dem Business Angel Club Berlin (BACB), Stefan Müller (Co-Founder Enerparc) und Martin Herrmann (Ex-CEO innogy) gewannen die Berliner neue strategische Partner.

CEO Florian Strunck freut sich: „Wir haben gemeinsam die Umstände intensiv genutzt, um mit einem ganzen Maßnahmenpaket die Unternehmensentwicklung gut strukturiert voranzutreiben. Nun soll es so weiter gehen.“ Das Wichtigste, gerade unter schwierigen äußeren Umständen wie derzeit, beschreibt Strunck so: „Auf der Leiter im Kuhstall haben wir erfahren, wo es klemmt und wie komplex die Probleme der Grünen Energie sind. Ohne unsere Hands-On-Mentalität wären wir 2019 nicht auf das Problem aufmerksam geworden, dass alle Betreiber von Ökostromanlagen derzeit mit mehreren Betriebssystemen parallel arbeiten. Das ist ökonomisch und technisch Wahnsinn. Denn es treibt die Kosten und die Störanfälligkeit enorm in die Höhe – bremst ihr Wachstum aus. Das müssen wir ändern, damit die Energiewende gelingen kann.“